St.Gallen

Daguati: «Strategische Standortentwicklung ist notwendiger denn je»

Daguati: «Strategische Standortentwicklung ist notwendiger denn je»
Remo Daguati
Lesezeit: 3 Minuten

An der Generalversammlung 2025 von Netzwerk Standort Schweiz vom 20. März wurde mit der Erweiterung des Vorstands das Ziel bekräftigt, die Präsenz in der Westschweiz und im Tessin auszubauen. Präsident Remo Daguati aus St.Gallen wurde wie der restliche Vorstand im Amt bestätigt.

Text: PD/stz.

Die Mitglieder wählten Sara Carnazzi Weber (Polinomica GmbH) und Douglas Finazzi (Institut für Jungunternehmen) als neue Mitglieder in den Vorstand des Dachverbands der Schweizer Standort- und Wirtschaftsförderungen. Damit erhalten sowohl das Tessin als auch die Westschweiz eine Stimme im Vorstand. Der bisherige Vorstand – Katharina Hopp (AXA Investment Managers), Stefan Otziger (Wirtschaftsraum Thun), Markus Müller (Soulworxx GmbH), Jasmina Ritz (Limmatstadt AG), Albert Schweizer (Stadt Schlieren) sowie Remo Daguati (LOC AG) – wurde für weitere zwei Jahre gewählt.

Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz sichern

In seiner Ansprache hob Präsident Remo Daguati hervor, dass die Schweiz sich in einer Art Zeitenwende einem härteren Standortwettbewerb gegenübersehe, verstärkt durch staatliche Förderprogramme und technologisches Wettrüsten.

Trotz ihrer relativen wirtschaftlichen Stabilität leide die Schweiz unter Wachstumsmüdigkeit und strukturellen Problemen, etwa steigenden Flächenpreisen und langen Genehmigungsprozessen für Schlüsselareale. Strategische Standortentwicklung sei notwendiger denn je, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz langfristig zu sichern.

Der Vorstand 2025: Remo Daguati, Sara Carnazzi Weber, Jasmina Ritz, Markus Müller, Katharina Hopp, Stefan Otziger und Albert Schweizer (Douglas Finazzi fehlt auf dem Bild)
Der Vorstand 2025: Remo Daguati, Sara Carnazzi Weber, Jasmina Ritz, Markus Müller, Katharina Hopp, Stefan Otziger und Albert Schweizer (Douglas Finazzi fehlt auf dem Bild)

Rückblick aufs Verbandsjahr 2024

Das Jahr 2024 stand ganz im Zeichen der Umbenennung, Neupositionierung und nationalen Ausrichtung von Netzwerk Standort Schweiz. Dieses Ziel wurde im vergangenen Jahr konsequent verfolgt. Mit Thomas Bohn, CEO der Greater Geneva Bern area, konnte ein Vertreter aus der Westschweiz für einen Jury-Sitz für die jährlich ausgelobten Awards des Verbands gewonnen werden. Zudem überschritt der Verband im Verbandsjahr erstmals die Marke von 100 Mitgliedern.

Areale und Standorte entwickeln

Neben der ordentlichen Generalversammlung standen in der Gleisarena in Zürich zwei Praxisinputs aus der Standort- und Wirtschaftsförderung auf dem Programm: Urs Durrer, Vorsteher des Amts für Wirtschaft des Kantons Schwyz, zeigte Best Practice in der Arealentwicklung am Beispiel des Kantons Schwyz auf.

Karin Bührer, Geschäftsführerin von Entwicklung Schweiz, befasste sich damit, was es braucht, um den Raum in der Schweiz heute so zu planen und zu gestalten, dass sich Menschen und Unternehmen langfristig entwickeln können. Der abschliessende Apéro bot den rund 60 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zum Networking.

Alle Bilder des Anlasses finden Sie hier: netzwerkstandortschweiz.ch                       

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Netzwerk Standort Schweiz

Der Dachverband der Standort- und Wirtschaftsförderungen wurde 1998 gegründet. Der Verband versteht sich als praxisorientierte und unabhängige Anlaufstelle für Fragen rund um das Standortmanagement und die Wirtschaftsförderung. Netzwerk Standort Schweiz zählt über 100 Mitglieder aus den Bereichen Standortförderung, Regionenmarketing, Wirtschaftsförderung, Arealentwicklung, Raumplanung und Immobilien.

Der Verband fördert den interdisziplinären Erfahrungsaustausch und das Networking und setzt sich für die Aus- und Weiterbildung ein. Mit der Veranstaltungsreihe «Dialog» organisiert Netzwerk Standort Schweiz halbjährlich eine Fachtagung. Seit 2007 vergibt der Verband Awards für innovative Projekte in den Bereichen Standort- und Wirtschaftsförderung und wählt eine verdiente Persönlichkeit zur Standortmanagerin bzw. zum Standortmanager des Jahres.

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