Thurgau

Stadler hat über 100 massgeschneiderte Züge in Italien verkauft

Stadler hat über 100 massgeschneiderte Züge in Italien verkauft
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Der italienische Bahnbetreiber Ferrovie della Calabria hat bei Stadler Ende März 2025 drei neue diesel-elektrische Meterspurtriebzüge bestellt. Damit hat Stadler insgesamt über 100 massgeschneiderte Züge in Italien verkauft – und bestätigt seine führende Rolle als Hersteller im Bereich «Tailor Made».

Text: PD/stz.

Ferrovie della Calabria (FdC) und Stadler haben Ende März einen Vertrag über die Lieferung von drei diesel-elektrischen Meterspurtriebzügen unterzeichnet. Mit diesem neuen Auftrag erhöht sich die Gesamtzahl der von FdC bestellten Triebzüge auf zwölf – einschliesslich der neun wasserstoffbetriebenen Triebzüge, die in den vergangenen zwei Jahren bestellt wurden.

Die neue Flotte wird auf der Strecke Cosenza–Catanzaro eingesetzt und trägt dazu bei, den Regionalverkehr in Kalabrien effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Hergestellt werden die neuen Züge am Stadler-Hauptsitz in Bussnang und sollen Anfang 2027 in Betrieb gehen.

Ein einzigartiges Produktportfolio

Die massgeschneiderten Meterspurtriebzüge wurden speziell für den italienischen Markt entwickelt, um besondere Anforderungen zu erfüllen: Beispielsweise haben sie ein geringes Achsgewicht und ein schmales Profil, das für die Durchfahrt durch Tunnel und auf Strecken verschiedener Bahnbetreiber erforderlich ist.

Die Züge zeichnen sich durch unterschiedliche Varianten und Konfigurationen aus, darunter auch Zahnradantriebe sowie verschiedene Antriebssysteme – von diesel-elektrisch bis zu Lösungen mit Batterie- und Wasserstoffantrieb. Stadler stellt damit nicht nur seine führende Rolle im Bereich «Tailor Made», sondern auch bei alternativen Antrieben unter Beweis.

Grosser Erfolg auf dem italienischen Markt

Im Bereich «Tailor Made» begann Stadlers Erfolg in Italien im Jahr 2007 mit der Unterzeichnung des ersten Rahmenvertrags mit FdC über die Lieferung von diesel-elektrischen Meterspurtriebzügen mit Zahnradantrieb.

Ausgehend von diesem ersten Projekt hat Stadler im Laufe der Jahre weitere Varianten für die Bahnbetreiber Ferrovie Appulo Lucane (FAL) in Apulien und Basilikata, Azienda Regionale Sarda Trasporti (ARST) in Sardinien und Società Subalpina di Imprese Ferroviarie (SSIF) im Piemont entwickelt.

Maurizio Oberti, Marketing & Sales Director für Stadler in Italien, sagt: «Ich freue mich sehr, dass wir über 100 massgeschneiderte Züge in Italien verkauft haben und unsere Präsenz in diesem wichtigen Markt weiter ausbauen können. Das ist ein grossartiger Meilenstein, und ich möchte dem gesamten Stadler-Team gratulieren. Diese Projekte sind besonders komplex und erfordern intensive Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie spezifisches Fachwissen und Teamwork.»

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