Neues Whitepaper von Tietoevry: Wie der digitale Produktpass Wettbewerbsvorteile bringt

Text: PD/stz.
Die Schweiz ist eng mit der EU verbunden – sei es durch Exporte, Zulieferbeziehungen oder gemeinsame Nachhaltigkeitsziele. Wer Produkte in die EU liefern will, muss ab 2027 einen DPP bereitstellen. Die wichtigsten Anforderungen: umfassende Produktinformationen (Rohstoffe, CO₂-Fussabdruck, Recyclingfähigkeit) und verpflichtende Datenverfügbarkeit entlang der gesamten Lieferkette. Ohne DPP droht der Verlust des Marktzugangs zur EU.
Wettbewerbschancen nutzen
Mit einer vorausschauenden Datenstrategie bieten sich strategische Vorteile, wie zum Beispiel:
- Nachhaltigkeit als Markenvorteil: Transparente Daten schaffen Vertrauen bei Kunden und Investoren.
- Optimierte Prozesse: Detaillierte Datenerfassung hilft, Lieferketten zu optimieren und Materialkreisläufe effizienter zu gestalten.
- Innovative Infrastruktur: Der Aufbau einer Datenplattform ermöglicht eine umfassendere Digitalisierung diverser Unternehmensprozesse.
- Kreislaufwirtschaft: Unternehmen mit DPP haben mehr Wiederverwertungs- und Recycling-Optionen.
Erfolgsfaktoren für die Umsetzung
Tietoevry empfiehlt, frühzeitig eine klare Datenstrategie zu entwickeln und die technologische Infrastruktur für die Umsetzung des DPP aufzubauen. Weitere Vorteile bringt auch die Nutzung von sogenannten «Branchen-Data-Spaces». Zudem ist es wichtig, die internen Prozesse anzupassen und Mitarbeitende laufend zu schulen. Denn wer rechtzeitig handelt, vermeidet spätere Engpässe und sichert sich langfristige Vorteile. Die Zukunft gehört den Unternehmen, die nachhaltigkeitsrelevante Produktdaten als wirtschaftliche Chance begreifen.
Weitere Informationen finden Sie im neuen Whitepaper von Tietoevry. Jetzt kostenlos herunterladen: Whitepaper «Digitaler Produktpass (DPP)»
Über den Autor:
Sven Östlund, Market Lead Switzerland bei Tietoevry Create, berät Unternehmen zu Daten, KI, Software und Cloud. Tietoevry ist Implementierungspartner von SAP, Microsoft u. v. m. www.tietoevry.com/ch